Übersetzungen aus dem Deutschen ins Englische. Kurze oder längere Texte, Artikel, Berichte oder ganze Bücher, in US- bzw britisch-englischer Orthographie.
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Dr. Marion Herz
"The producers of catastrophe films are of course terrorists, simply in a milder form," Klaus Theweleit makes clear in his study of media commentaries of 9/11.
They destroy and film this; this is their work. In such a way the Earth was destroyed long ago, in atomic and/or cosmic catastrophes, via killer viruses from space or from illegal laboratories, mankind dies away; we all know that. The question is, how long can the Earth itself hold out? The question is, when someone, somewhere decides to direct the Earth's destruction in the form of cinematic reality onto the Earth itself, and, if he so decides, whether he has access to sufficient potential-logistics!-in order to carry it out. (Theweleit 2002, 75)
Theweleit's Der Knall: 11. September, das Verschwinden der Realität und ein Kriegsmodell is not only a book about the big bang of September 11, but also about the bang on the head that Theweleit demonstrates to all those who, in view of the TV-repetition-replay of the collapsing World Trade Center, no longer know what is real.
It could be heard and seen everywhere, how the word-fabrication machinery of the expert-perceivers, culture administrators, print and image-media makers were getting into trouble from the real arrival of an occurrence, that everyone had not only previously known, but had apparently seen . . . apparently . . . "at the cinema" . . . on monitors . . . in Shéhérazade's thousand and one billion transgressive little pictures on MTV . . . "prominent in film and television" . . . in comics . . . in elevated narrative literature. . . . Words began to whirr: The monstrosity of our "collective subconsciousness" . . . phantasm . . . nightmare . . . vision . . . trauma. The inability to keep apart "the real and the symbolic" was stated as; we are victims of a "tremendous delusion," a "virtual versus physical world" was evoked. . . . Along these lines are more or less the main points.
"Die Produzenten der Katastrophenfilme sind selbstverständlich Terroristen, nur einer milderen Art", stellt Klaus Theweleit in seiner Untersuchung der Medien-Kommentare zum 9.11. klar.
"Sie zerstören und filmen dies; dies ist ihre Arbeit. So ist auch die Erde längst zerstört worden, in atomaren und/oder kosmischen Katastrophen, ist die Menschheit dahingestreckt von Killerviren aus dem All oder aus verbrecherischen Laboren; wir alle wissen das. Die Frage ist, wie lange die Erde selbst dem standhält; die Frage ist, wann irgendwer wo beschließt, ihre Zerstörung aus der Realitätsart Kino auf die Erde selbst zu übertragen und ob er, wenn er es beschließt, über genügend Kräfte verfügt - Logistik! - dies auch durchzuführen (Theweleit: 2002, 75).
der knall. 11. September, das Verschwinden der Realität und ein Kriegsmodell (Theweleit: 2002) ist kein Buch über den 11. September, sondern über den Knall, den Theweleit all jenen attestiert, die angesichts der TV-Wiederholungsschleife des von Flugzeugen getroffenen und einstrürzenden WTC nicht mehr wissen, was wirklich ist.
Überall war zu hören und zu sehen, wie die Wortabsonderungsmaschinierie der Profi-Wahrnehmer, Kulturverwalter, Print- und Bildermedienpräger ins Schleudern geraten war durch den realen Eintritt eines Ereignisses, das alle schon vorher nicht nur gekannt, sondern angeblich gesehen hatten ... angeblich ... "im Kino" ... auf Monitoren ... in Scheherazades Tausendundeiner Milliarde Übertretungsbildchen auf MTV ... "bekannt aus Film- und Fehrnsehn" ... aus Comics ... aus der avancierten Romanliteratur ... Wörter begannen zu schwirren: Ausgeburt unseres "kollektiven Unterbewußtseins" ... Fantasma ... Alptraum ... Vision ... Trauma. Die Unfähigkeit, "das Reale und das Symbolische auseinander zu halten", wurde konstatiert, wir seien Opfer einer "gewaltigen Blendung", "virtuelle gegen körperliche Welt" wurde beschworen. [...] Das etwa die Stichworte. (68)
| Alejandro Bachrach Aurora Cuito: Barcelona. Kempen 2006, teNeues |
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| Silvia Bauer (Ed): Handbuch der Gefährlichen Kreuzungen. München 2006, Verlag Silke Schreiber (Paralleltext) |
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| Bruno Bisang: Exposure. Kempen 2004, teNeues |
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| Dieter Blum, Konrad Müller: Mensch Schröder. Kempen 2005, teNeues |
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| Gernot Brauer: BMW Welt: Von der Vision zur Realität. Kempen 2008, teNeues |
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| Manuel Domínguez (Ed): Sahraouis - The music of Western Sahara. Köln 1998, Intuition Music & Media |
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| Christina Fischer, Ingo Swoboda: Riesling - The full diversity of the world's noblest vine. München 2007 Hallwag |
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| Sabine Käfer: Oktoberfest Insider Guide. Kempen 2005, teNeues |
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| Stefan May: Men. Kempen 2004, teNeues |
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| Antonella Mei-Pochtler: Acupuncture for Management. Kempen 2006, teNeues |
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| Michael Poliza: Africa. Kempen 2006, teNeues |
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| Jacek Purchla, Christian Fuhrmeister: Nation Style Modernism. München 2006, Zentralinstitut für Kunstgeschichte. |
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Edward Quinn: Stars and Cars of the 50s. Kempen 2008, teNeues |
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seit 1989 in den Bereichen: Kunst und Architektur, Theater und Kino, Sozialpolitik, Technik und Wirtschaft,
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